Vom Smalltalk zum echten Austausch: Was gute Begegnungsformate ausmacht
Vom Smalltalk zum echten Austausch: Was gute Begegnungsformate ausmacht
Vom Smalltalk zum echten Austausch: Was gute Begegnungsformate ausmacht

Neulich saß ich mit Theresa Oberstraß von quäntchen und glück bei Lutz Hüser im Podcast Unboxing New Work. Eine Stunde lang haben wir über ein Projekt gesprochen, das ich in den letzten zwei Jahren mit aufgebaut habe: den Facilitator Feierabend – ein Format, bei dem Facilitator:innen, Mediator:innen und Coaches regelmäßig zusammenkommen. Mittlerweile in acht Städten. Nie als Geschäftsmodell gedacht, komplett ehrenamtlich – und trotzdem geblieben, wo viele Formate für Zusammenkünfte längst wieder verschwunden sind.
Genau diese Frage hat uns durch das ganze Gespräch begleitet: Warum verpufft die eine Veranstaltung nach einem Abend, während bei der anderen echter Austausch entsteht? Die Antworten darauf gelten übrigens weit über unser eigenes Format hinaus – ob Konferenz, Fachtagung oder interne Veranstaltung: Die Prinzipien für gelungenen Austausch sind erstaunlich ähnlich.
Viele Veranstaltungen verpuffen, wenn der Rahmen fehlt
Formate, bei denen Menschen zusammenkommen sollen, gibt es wie Sand am Meer. Die meisten laufen nach einem bekannten Muster ab: Man steht mit einem Glas in der Hand herum, tauscht Floskeln aus, und am nächsten Tag erinnert sich kaum jemand an ein echtes Gespräch. Das Problem liegt aus unserer Sicht selten an den Menschen. Es liegt am fehlenden Rahmen. Ohne Struktur bleibt Smalltalk Smalltalk, auch bei inhaltlich hochkarätig besetzten Tagungen.
Ein einladender Raum beginnt vor der Tür
Bevor überhaupt ein Wort fällt, entscheidet sich schon viel: Wie wird begrüßt? Wie fühlt sich der Raum an? Wer holt zurückhaltendere Teilnehmende ab? Ein guter Gastgeber-Moment nimmt Menschen die Unsicherheit, mit der sie oft in solche Veranstaltungen hineingehen. Das klingt banal, ist in der Praxis aber der Unterschied zwischen einer Veranstaltung, die nachwirkt, und einer, die einfach vorbeizieht – egal ob 15 oder 500 Teilnehmende im Raum sind.
Der Einstieg entscheidet über die ganze Veranstaltung
Wir haben im Podcast konkrete Methoden für den Beginn eines Austauschabends geteilt, unter anderem Impromptu Networking – ein kurzer, strukturierter Austausch zu zweit, bevor die große Gruppe überhaupt zusammenkommt. Der Effekt: Menschen sind schon im ersten Gespräch angekommen, statt sich zwanzig Minuten lang zu orientieren. Ein gutes Check-in entscheidet oft mehr über die Qualität einer Veranstaltung als das Programm danach – das gilt für einen kleinen Stammtisch genauso wie für den Auftakt einer großen Tagung.
Die Magie des Open Space
Ein zentrales Thema unseres Gesprächs war Open Space – ein Format, bei dem die Teilnehmenden die Themen selbst einbringen und die Agenda live entsteht. Kein Referent, keine feste Tagesordnung. Stattdessen echtes Interesse als Antrieb. Genau darin liegt für mich die Magie: Menschen sprechen nur über das, was sie wirklich bewegt – und das erzeugt eine ganz andere Energie im Raum als ein durchgeplantes Programm. Gerade für Unternehmen, die eine Tagung oder ein Offsite planen, kann Open Space ein starker Baustein sein, um aus reiner Informationsvermittlung echten Dialog zu machen.
Wie aus einer spontanen Frage eine Bewegung wurde
Entstanden ist Idee für den Facilitator Feierabend aus einer spontanen Frage auf der KOON Konferenz 2024 (mehr zur Entstehungsgeschichte im Blogartikel). Ohne großen Plan, ohne Businessmodell dahinter. Heute trägt sich das Format über engagierte Gastgeber:innen in den einzelnen Städten selbst – von Hamburg über Köln, München, Frankfurt und Freiburg bis Hannover. Im Podcast haben wir auch einen Blick nach vorn gewagt: wohin sich das Format entwickeln könnte, und was das für alle bedeutet, die so etwas in ihrer eigenen Stadt oder ihrem eigenen Unternehmen aufziehen wollen.
Und jetzt?
Wenn du überlegst, wie du eine Konferenz, ein Offsite oder eine große Tagung so gestalten kannst, dass daraus echter Austausch statt Smalltalk entsteht: Genau das ist mein Arbeitsfeld. Die ganze Folge mit vielen weiteren Beispielen und Methoden findest du bei Unboxing New Work auf Spotify.
Wenn du magst, sprechen wir mal darüber. Ich freue mich auf ein unverbindliches Kennenlernen. Hier geht's zur Kontaktaufnahme.
Neulich saß ich mit Theresa Oberstraß von quäntchen und glück bei Lutz Hüser im Podcast Unboxing New Work. Eine Stunde lang haben wir über ein Projekt gesprochen, das ich in den letzten zwei Jahren mit aufgebaut habe: den Facilitator Feierabend – ein Format, bei dem Facilitator:innen, Mediator:innen und Coaches regelmäßig zusammenkommen. Mittlerweile in acht Städten. Nie als Geschäftsmodell gedacht, komplett ehrenamtlich – und trotzdem geblieben, wo viele Formate für Zusammenkünfte längst wieder verschwunden sind.
Genau diese Frage hat uns durch das ganze Gespräch begleitet: Warum verpufft die eine Veranstaltung nach einem Abend, während bei der anderen echter Austausch entsteht? Die Antworten darauf gelten übrigens weit über unser eigenes Format hinaus – ob Konferenz, Fachtagung oder interne Veranstaltung: Die Prinzipien für gelungenen Austausch sind erstaunlich ähnlich.
Viele Veranstaltungen verpuffen, wenn der Rahmen fehlt
Formate, bei denen Menschen zusammenkommen sollen, gibt es wie Sand am Meer. Die meisten laufen nach einem bekannten Muster ab: Man steht mit einem Glas in der Hand herum, tauscht Floskeln aus, und am nächsten Tag erinnert sich kaum jemand an ein echtes Gespräch. Das Problem liegt aus unserer Sicht selten an den Menschen. Es liegt am fehlenden Rahmen. Ohne Struktur bleibt Smalltalk Smalltalk, auch bei inhaltlich hochkarätig besetzten Tagungen.
Ein einladender Raum beginnt vor der Tür
Bevor überhaupt ein Wort fällt, entscheidet sich schon viel: Wie wird begrüßt? Wie fühlt sich der Raum an? Wer holt zurückhaltendere Teilnehmende ab? Ein guter Gastgeber-Moment nimmt Menschen die Unsicherheit, mit der sie oft in solche Veranstaltungen hineingehen. Das klingt banal, ist in der Praxis aber der Unterschied zwischen einer Veranstaltung, die nachwirkt, und einer, die einfach vorbeizieht – egal ob 15 oder 500 Teilnehmende im Raum sind.
Der Einstieg entscheidet über die ganze Veranstaltung
Wir haben im Podcast konkrete Methoden für den Beginn eines Austauschabends geteilt, unter anderem Impromptu Networking – ein kurzer, strukturierter Austausch zu zweit, bevor die große Gruppe überhaupt zusammenkommt. Der Effekt: Menschen sind schon im ersten Gespräch angekommen, statt sich zwanzig Minuten lang zu orientieren. Ein gutes Check-in entscheidet oft mehr über die Qualität einer Veranstaltung als das Programm danach – das gilt für einen kleinen Stammtisch genauso wie für den Auftakt einer großen Tagung.
Die Magie des Open Space
Ein zentrales Thema unseres Gesprächs war Open Space – ein Format, bei dem die Teilnehmenden die Themen selbst einbringen und die Agenda live entsteht. Kein Referent, keine feste Tagesordnung. Stattdessen echtes Interesse als Antrieb. Genau darin liegt für mich die Magie: Menschen sprechen nur über das, was sie wirklich bewegt – und das erzeugt eine ganz andere Energie im Raum als ein durchgeplantes Programm. Gerade für Unternehmen, die eine Tagung oder ein Offsite planen, kann Open Space ein starker Baustein sein, um aus reiner Informationsvermittlung echten Dialog zu machen.
Wie aus einer spontanen Frage eine Bewegung wurde
Entstanden ist Idee für den Facilitator Feierabend aus einer spontanen Frage auf der KOON Konferenz 2024 (mehr zur Entstehungsgeschichte im Blogartikel). Ohne großen Plan, ohne Businessmodell dahinter. Heute trägt sich das Format über engagierte Gastgeber:innen in den einzelnen Städten selbst – von Hamburg über Köln, München, Frankfurt und Freiburg bis Hannover. Im Podcast haben wir auch einen Blick nach vorn gewagt: wohin sich das Format entwickeln könnte, und was das für alle bedeutet, die so etwas in ihrer eigenen Stadt oder ihrem eigenen Unternehmen aufziehen wollen.
Und jetzt?
Wenn du überlegst, wie du eine Konferenz, ein Offsite oder eine große Tagung so gestalten kannst, dass daraus echter Austausch statt Smalltalk entsteht: Genau das ist mein Arbeitsfeld. Die ganze Folge mit vielen weiteren Beispielen und Methoden findest du bei Unboxing New Work auf Spotify.
Wenn du magst, sprechen wir mal darüber. Ich freue mich auf ein unverbindliches Kennenlernen. Hier geht's zur Kontaktaufnahme.